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Was ist Karate ?
Übersetzt bedeutet Karate soviel wie Leere Hand.
Der oftmals als Zusatz verwendete Begriff "Do" bezeichnet
den Weg, so dass Karate Do frei als "Der Weg der leeren Hand"
übersetzt werden kann.
Wörtlich kann man das so deuten, dass der Karatekämpfer
(Karateka) keine Waffen benutzt, seine Hände sind leer.
Darüber hinaus ist mit dem Begriff leer aber
auch der geistige Zusatnd des Karatekas angesprochen, der frei sein
soll von Gefühlen und Emotionen, um so allem, was um ihn herum geschieht,
angemessen begegnen zu können.
Die Ursprünge von Karate liegen in China. Chinesische
Mönche, denen das Tragen von Waffen nicht erlaubt war, entwickelten
aus gymnastischen Übungen eine Kampfkunst zur Selbstverteidigung.
Das sehr harte Training half ihnen dabei auch auf dem Weg
der Selbstfindung und Selbsterfahrung.
So ist auch einer der Leitsätze von Meister Funakoshi
zu verstehen, für den nicht Sieg oder Niederlage das eigentliche
Ziel des Karatekas sind, sondern die Entwicklung und Entfaltung
der Persönlichkeit durch Disziplin, Selbstbeherrschung und äußerste
Konzentration. Die Achtung des Gegners steht an oberster Stelle
Das Shotokan Karate steht auf den drei Pfeilern
Kihon, Kata und Kumite:
- Kihon, die Grundschule ist zum Erlernen und
Verfeinern der Techniken.
- Kata ist eine ausdrucksstarke Form, die erlernten
Techniken im fiktiven Mehrkampf zur Anwendung zu bringen.
- Kumite, der Zweikampf, der im traditionellen
Karate ohne Kontakt ausgeführt wird.
Diese Kampfform erfordert die Präzision der Kata und höchste Anforderung
an Körperbeherrschung sowie an Kondition.
Wir haben es uns beim Shotokan Karate Team Karlsruhe
zum Ziel gesetzt, die traditionelle Kunst des Shotokan Karate in
ihrer vollen Vielfalt den interessierten Schülern nahe zu bringen.
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